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Wie funktioniert die Verfügbarkeit?

Tools zur Anzeige der Verfügbarkeit

Die Anzeige der Verfügbarkeit/Liquidität wurde geändert, um zu zeigen, wie sich die dynamische Marge auswirkt: In der WP-Liste werden bei aktiviertem Margenhandel drei Zahlen angezeigt:


Verf.M - Verf.- Liquid.

1. Mit Verf.M kann der eigene Handlungsspielraum überprüft werden. Stehen z.B. 8.000 Euro für Käufe (oder für die Hinterlegung einer Marge im Fall von Leerverkäufen) zur Verfügung, können mit einer Marge von 20% Wertpapiere mit einem Gegenwert von 40.000 Euro, mit einer Marge von 50% Wertpapiere im Umfang von 16.000 Euro oder ohne Marge Wertpapiere mit einem Gegenwert von 8.000 Euro gekauft bzw. verkauft werden.

2. Mit Verf. kann jederzeit geprüft werden, wie viel der Marge bereits verwendet wurde: >=0 bedeutet, dass die Marge noch nicht in Anspruch genommen wurde; im Fall von <0 zeigt der Betrag exakt die verwendete Marge an. Achtung: Am Tagesende kann Verf. nur einen negativen Wert haben, wenn die Overnight-Marge aktiv ist. Ansonsten muss er >=0 sein.

Es ist außerdem möglich unter WP > ohne Hebel die

Schauen wir uns einmal ein Beispiel an:

Ein Anleger hat seit dem Vortag in seinem Portfolio 500 Generali mit einem Referenzkurs von 20 Euro sowie ein verfügbares Kapital von 2.000 Euro.


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Aktiviert er den Margenhandel, erscheint die Spalte Verf.M, in der die neue "erhöhte" Verfügbarkeit angezeigt wird, während Verf. das ohne Marge verfügbare Kapital zeigt.
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Das verfügbare Kapital ist von 2.000 auf 10.000 Euro angestiegen, da die sich bereits im Portfolio befindenden Generali nur eine Margendeckung von 20% benötigen. 80% des Gegenwerts von 10.000 Euro (8.000 Euro) stehen also für andere Transaktionen zur Verfügung.

Mit aktiviertem Margenhandel sind diese 10.000 Euro verfügbares Kapital (Verf.M) sogar noch mehr wert, da für den Kauf zahlreicher Wertpapiere nur ein Teil des Gegenwerts (20, 30 oder 50%) als Marge zu hinterlegen ist.

Um z.B. 2.500 Generali zu 20 Euro zu kaufen, müssen nur 20% des Gegenwerts (auf der Basis des Kaufpreises) von 50.000 Euro, also 10.000 Euro, hinterlegt werden.


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Die Liquidität wird nach Ausführung der Order aktualisiert.

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Nun gibt es zwei Möglichkeiten:

a) Hat der Kunde die Option "intraday" gewählt, wird der Margenhandel um 17.25 Uhr von Directa deaktiviert.

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Der Kunde muss in diesem Fall wieder für eine Verfügbarkeit von mindestens 48.000 Euro sorgen (ansonsten wird die vorher erteilte Kauforder von Directa widerrufen und es erfolgt eine automatische Eindeckung)
Nehmen wir an, der Kunde gibt zu diesem Zweck eine Verkaufsorder für Generali auf (diese muss "zum Marktpreis" und zur Schlussauktion lauten).

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Normalerweise ist die Order am Ende der Schlussauktion ausgeführt.
Nehmen wir in unserem Beispiel einen Ausführungskurs von 20,1 Euro an.

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In diesem Fall konnte durch die Nutzung der Hebelwirkung der Vorteil des guten Kursverlaufs vervielfacht werden: Während sich der Kurs der Aktie im Tagesverlauf leicht erhöht hat (0,5%), ist die Liquidität von anfänglich 2.000 Euro um 250 Euro gestiegen (12,5%).

b) Hat der Kunde die Option "overnight" gewählt, muss er nur für die Eindeckung sorgen, wenn der Betrag der Spalte Verf.M negativ ist.

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